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Sie interessieren sich für den Segelflugsport oder wollen eventuell das Segelfliegen sogar erlernen?
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Der häufig spontane Eindruck der Gefährlichkeit ("Was tun, wenn der Wind ausgeht?") trügt - Segelfliegen ist, gekonnt und umsichtig ausgeübt, ein äußerst sicherer Sport. Und obendrein ist
Segelfliegen wunderschön. Alle unsere Piloten können von begeisternden Flugerlebnissen auf Streckenflügen im Flachland oder im Gebirge, bei Föhnflügen oder bei Flugurlauben
in den Alpen, in Frankreich, Spanien oder gar Canada berichten. Der Segelflieger braucht Helfer, die mit ihm das Flugzeug startklar machen und es nach der Landung wieder zum Startplatz
zurückschieben. Segelfliegen ist
eine Sportart, in der es ganz besonders auf eine gute Zusammenarbeit Aller ankommt, um uns das begeisternde Erlebnis des Fliegens ohne Motor zu ermöglichen. Wir helfen uns gegenseitig, so dass an normalen Flugtagen auch jeder von uns in die Luft kommt.
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Flugbetrieb haben wir von Anfang April bis Ende Oktober an jedem Wochenende, sowie an Feiertagen. Das Wetter spielt dabei auch noch (leider) eine Rolle. Im Winter findet neben den Wartungs- und
Reparaturarbeiten in den Werkstätten auch der theoretische Unterricht für den Erwerb des PPL C bzw. des Funksprechzeugnisses zusammen mit den anderen Vereinen statt. Aus Sicherheitsgründen ist das Fliegen,
und damit auch das Segelfliegen und die Ausbildung zum Segelflugpiloten genau geregelt. Der Pilotenschein für Segelflieger nennt sich korrekt PPL, Beiblatt C. PPL steht dabei für Privatpilotenlizenz, C ist der
Kennbuchstabe für Segelflug.
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Die Ausbildung umfasst die praktische Flugausbildung und einem theoretischen Unterricht. Sie schließt, ähnlich wie beim Führerschein fürs Auto, mit einer
theoretischen und praktischen Prüfung ab. Mit deren Bestehen erhalten Sie den PPL Beiblatt C. Im Normalfall beginnen Sie mit der praktischen, d.h. als fliegerischen Ausbildung. Währenddessen wird praxisbegleitender Unterricht gegeben, welcher dann im Winter vertieft bzw. abgeschlossen wird. Geflogen wird am Anfang mit einer SF 34, einem Kunststoffdoppelsitzer, und natürlich einem Fluglehrer. Wann der 1. Alleinflug, d.h. der erste Meilenstein einer jeden Flugausbildung, stattfindet, hängt von Ihrer Beteiligung am Flugbetrieb und auch von Ihrer Auffassungsgabe ab. Normalerweise erreichen unsere Flugschüler im Laufe einer Flugsaison dieses Ziel.
Nach den ersten Alleinflügen auf dem Doppelsitzer erfolgt die Umschulung auf eines unserer einsitzigen Segelflugzeuge. In der Zeit zwischen dem 1. Alleinflug und dem Ablegen der Prüfung sind Sie
weiterhin Flugschüler, d.h. alle Ihre Flüge müssen unter Aufsicht eines Fluglehrers erfolgen. Der Vorteil im Verein: Die praktische Flugausbildung ist, abgesehen von den normalen Start- und Fluggebühren,
kostenlos. Für Sie als eventuell beginnenden Segelflieger ist wichtig, dass Sie sich über den relativ hohen Zeiteinsatz, den nicht nur die Ausbildung bis zum Flugschein, sondern auch das Fliegen nach
Scheinerhalt, im Klaren sind. Die regelmäßige Beteiligung am Flugbetrieb ist, nicht nur für ein schnelles Vorankommen während der Ausbildung, sondern auch zur
Aufrechterhaltung des Flugbetriebes, mit z.B. verschiedenen Bodendiensten, sehr wichtig
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